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29-05-12

Zukunft des Amtsrichterhauses weiter ungewiss

 


Sie sind selbst Mitglieder im Freundeskreis und planen neue Konzepte für das Amtsrichterhaus: Bürgermeister Frank Ruppert, Jürgen Schnoor und Eckhard Gerber. Foto: Susanne Nowacki

Schwarzenbek (no) – Der Freundeskreis des Amtsrichterhauses wartet seit Monaten auf Aussagen der Stadt zur Zukunft des historischen Gebäudes, das inmitten eines schönen Parks liegend viele Jahre als Kulturstätte diente. Der Vorstand hatte vor einiger Zeit die Fraktionsvorsitzenden zu einem Gespräch eingeladen, in dem die notwendigen Sparmaßnahmen aufgrund der Haushaltskonsolidierung den engen Rahmen bestimmten. Seitdem hat sich Bürgermeister Frank Ruppert um neue Konzepte bemüht, nachdem erste Vorschläge mit erfahrenen Kräften und einer jungen Studentin am Widerstand des Freundeskreises scheiterten.
In der jüngsten Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses erläuterte Bürgermeister Frank Ruppert, dass das Amtsrichterhaus von großer kultureller Bedeutung für Schwarzenbek sei, allerdings »der Zwang zur Haushaltskonsolidierung führt dazu, dass eine Weiterführung im bisherigen Sinne nicht möglich ist.« Die laufenden Kosten des in städtischem Besitz befindlichen Hauses betragen rund 12.000 Euro jährlich. Hinzu kommt ein Zuschuss für die Kulturarbeit in Höhe von 21.000 Euro.
Im nächsten Sozial- und Kulturausschuss am 31. Mai um 19.30 Uhr im Festsaal des Rathauses werden mögliche neue Nutzungskonzepte vorgestellt, die alle von einer Vertragskündigung des Freundeskreises zum 31. Dezember ausgehen. »Kündigung des Vertrages vielleicht, aber nicht der Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis«, bat Ausschussmitglied Eckhard Gerber, der zu den Gründungsmitgliedern vor 25 Jahren gehörte.



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