16-07-10
Drei unvergleichliche Freibäder im Test
Büchen/Lauenburg/Geesthacht (gak) – Ob das Freibad in Geesthacht, das Waldbad in Büchen oder das Freibad in Lauenburg, alle bieten den Schwimmern und Erholungssuchenden ein vielfältiges Angebot. Ein Vergleich der Bäder erleichtert die Qual der Wahl. Wir waren in allen drei Bädern, als die Außentemperatur am Mittwoch auf 32 Grad gestiegen war.
Das Freibad in Geesthacht ist sowohl für Schwimmer als auch für das Personal sehr übersichtlich und gewährleistet somit ein hohes Maß an Sicherheit. Andra Recke, Schwimmmeistergehilfin, nennt die hervorragendste Eigenschaft des Schwimmbades: »Wir haben eine herausragend saubere Wasserqualität, auch nach einem Tag mit vielen Gästen ist unser Wasser am Abend noch immer klar und rein.« Bei gutem Wetter werden etwa 3.000 Gäste in dem preiswertesten Bad der Region gezählt. Das große Becken mit 50 Meter langen Bahnen, hat zudem Sprungtürme von einem, drei und fünf Metern Höhe. Eine 50 Meter lange Rutsche führt in das kleinere Becken, das mit einer bizarren Felslandschaft versehen ist. Außerdem vorhanden: Spielgeräte, ein Kinderplanschbecken und ausreichend Liegeflächen sowie ein Kiosk mit einem vielseitigen Angebot an Speisen und Getränken. Öffnungszeiten: montags von 10 bis 20 Uhr, dienstags bis freitags von 6.30 bis 20 Uhr, am Mittwoch bis zum 15. August sogar bis 21 Uhr, samstags und sonntags von 7 bis 20 Uhr. Kinder zahlen für einmaligen Eintritt 1 Euro, für die Saisonkarte 18 Euro; Erwachsene bei einmaligem Besuch 2,50 und für die Saison 41 Euro.
Komplett saniert und erst seit dem 19. Juni wieder geöffnet ist das Waldbad in Büchen. Etwa 40.000 Besucher sind in dieser Saison zum Schwimmen gekommen, an diesem Tag waren am Mittag bereits etwa 1.500 Besucher im Bad. Wellness, Schwimmen und Sport, alles ist in diesem Waldbad vereint. Das große Becken hat 25 und 50 Meter lange Bahnen, Sprungtürme von einem und drei Metern. Eine Wasserrutsche mit 61 Metern Länge führt in ein gesondertes Becken. »Das neue Edelstahlbecken hat zudem drei Nackensprudler, sechs Massageliegen und sechs Massagedüsen«, berichtet Schwimmmeister und Betriebsleiter Nils Jacobsen. Weitere Attraktionen: Spielgeräte, Beachvolleyball, Soccerfeld, Minigolf, Grillpavillon mit vier Grillplätzen, Kiosk und ein etwa sechs Meter breiter Sandstrand. Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags von 5.30 bis 20 Uhr, an allen anderen Tagen von 9 Uhr bis 20 Uhr, nur am Mittwoch bis 21 Uhr. Kinder zahlen für einen Besuch 2,70 Euro, Erwachsene 3,90 Euro. Die Familienjahreskarte, gültig für zwei Erwachsene und alle in häuslicher Gemeinschaft lebender Kinder, kostet 85 Euro.
Gefragt nach den Besonderheiten des Freibades in Lauenburg, sagt Fabian Schmadalla, Meister für Bäderbetriebe, sofort: »Die unbeschreibliche Lage macht unser Schwimmbad zu etwas Besonderem. Außerdem die vielfältigen Angebote und der große Mutter-Kind-Bereich.« Inmitten von hohen alten Bäumen, liegt das Bad in einem Tal unmittelbar neben der Elbe. Die Becken sind 25 mal 25 Meter und 50 mal 17 Meter groß. Die Sprungtürme von einem und drei Metern Höhe sind im Wechsel geöffnet, eine 77 Meter lange Rutsche sorgt für Badespaß. Außerdem vorhanden: Planschbecken mit Wassersprudeln, Whirlpool, große Liegefläche, Spiel- und Sportgeräte, Volleyball und Fußball sowie ein gut sortierter Kiosk. Bei solch herrlichem Wetter kommen etwa 2.000 Gäste täglich, bislang waren es in dieser Saison etwa 50.000 Badegäste. Öffnungszeiten: montags 14 bis 20 Uhr, dienstags bis sonntags von 9 bis 20 Uhr, letzter Einlass 19.30 Uhr. Für Frühschwimmer gibt es die Möglichkeit, einen separaten Schlüssel zu erwerben und dienstags bis sonnabends von 6 Uhr an zu baden. Der einmalige Eintritt kostet für Erwachsene 4 Euro, für Kinder 1 Euro. Die Familiendauerkarte, gültig für zwei Erwachsene und alle in häuslicher Gemeinschaft lebender Kinder, kostet 80 Euro, die Dauerkarte für Erwachsene 65 Euro und für Kinder 22 Euro. Außerdem gibt es für die Bezieher von Strom und Gas der Versorgungsbetriebe Elbe diverse Sonderrabatte.