13-10-09
Schwarzenbeker Kinder- und Jugendbeirat: Frischer Wind in der Kommunalpolitik
Schwarzenbek (no) – Nach den Sommerferien hatte sich der siebenköpfige Schwarzenbeker Kinder- und Jugendbeirat konstituiert und seine drei Vorstände gewählt.
Jetzt beginnt die politische Alltagsarbeit – und das heißt zum einen Vorstellungsrunde in den städtischen Ausschüssen und zum anderen Formulierung der Ziele im Arbeitskreis und Beirat, um sich in den kommenden Jahren zielgenau für die Interessen der Schwarzenbeker jungen Menschen einsetzen zu können. Christoph Stirnat und Femke Johannsen, beide 14, stellten während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses unter Leitung von Nils Hilger (SPD) klar, dass sie ihre Antrags- und Rederechte in den Ausschüssen zu Jugendthemen kennen und auch nutzen wollen. »Wir sind aktuell dabei, unsere Homepage und die Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern und uns überall vorzustellen.«
Gerhard Moldenhauer, Vorsitzender des ebenfalls tagenden Finanzausschusses, zeigte sich wie die anderen Kommunalpolitiker sehr angetan von dem Kurzvortrag des neuen SKJB-Vorstands, der sich allerdings dann auch gleich wieder zu seiner Gremienarbeit verabschieden musste, die anderen SKJBeiräte warteten schon. »Das war eine sehr gute Darstellung Eurer Vorhaben, macht weiter so. Das macht doch Hoffnung für die Zukunft«, betonte der CDU-Politiker Moldenhauer. Nicht nur in der CDU, auch in den anderen Fraktionen fehlen junge Mitglieder, die für frischen Wind und frische Ideen sorgen könnten. Dass der SKJB das heutige Engagement auch in den kommenden Jahren und nicht nur Monaten zeigt, hängt auch von der Wahrnehmung der jungen Menschen in Politik und Verwaltung ab und der ernsthaften Auseinandersetzung mit ihren Anliegen.