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13-06-12

Welche Aufgaben hat der Seniorenbeirat?

 


Lange vor Beginn der Veranstaltung war jeder Platz im Saal besetzt. Foto: Renate Lefeldt

Geesthacht (lf) – Lange vor Beginn der Veranstaltung war der große Saal im OberstadtTreff mit mehr als 70 Senioren voll besetzt. In der Veranstaltungsreihe »Was Senioren wissen sollten« ging es an diesem Nachmittag neben einer allgemeinen Fragestunde um den Seniorenbeirat selbst: Die Amtszeit des siebten Seniorenbeirats geht Ende des Jahres zu Ende, im November stehen Neuwahlen an. Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Klaus Radszuweit, warb im Namen des Beirats nicht nur darum, sich aktiv an der Wahl zu beteiligen, sondern auch, sich selbst zur Wahl zu stellen.

Im ersten Teil der Veranstaltung berichtete Bürgermeister Dr. Volker Manow, dass es zur Zeit etwa 8.300 Senioren (über 60-jährige) in Geesthacht gibt. Das sind 28 Prozent der Bevölkerung. Bis 2020 werden es voraussichtlich 30 Prozent sein.

Die Fragen der Senioren lagen teilweise schon schriftlich vor. Sie bewegten sich im Wesentlichen um die Bereiche Wohnen im Alter und Verkehr. Dr. Manow wies darauf hin, dass die Stadt für die Wohnsituation der Senioren nur in den schwersten Fällen, wenn Menschen sich nicht mehr selbst helfen können, zuständig sei.

Außer Dr. Manow waren Bürgervorsteher Peter Groh, Sozialausschussvorsitzende Elke Leonhardt (SPD), Christoph Wieck und Helmut Behm vom Fachdienst Soziales sowie Ute Riedel vom Seniorenzentrum am Katzberg bereit, die Fragen der Senioren zu beantworten.
Zum Thema »Verkehr« berichtete Dr. Manow, dass eine Anbindung Geesthachts an die S-Bahn in Bergedorf in einem Planungszeitraum von 20 Jahren liegt. Spezielle Fragen zu Busfahrplänen mögen bitte per E-Mail ans Rathaus gesandt werden.

Es gab viele Fragen und Beschwerden zu den Busfahrpreisen. Dr. Manow bat um Verständnis, dass er dazu wenig sagen könne, weil es in den Zuständigkeitsbereich des HVV gehöre.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte Hanneliese Gregel die Arbeit des Seniorenbeirats vor, den es seit 1984 in Geesthacht gibt. So besucht er die für Senioren relevanten Sitzungen der Ausschüsse und hält Kontakte zu Alten- und Pflegeheimen. Wöchentlich dienstags von 10 bis 11 Uhr bietet er im Zimmer 17 des Rathauses Sprechstunden an. Sechsmal im Jahr finden im OberstadtTreff Veranstaltungen statt unter dem Motto »Was Senioren wissen sollten«.
Am interessantesten für die vielen Senioren der Stadt sind sicher die »Aktivgruppen«, mit denen es sich der Beirat zum Ziel gesetzt hat, die älteren Mitbürger aus ihren vier Wänden und damit häufig auch aus ihrer Einsamkeit herauszuholen.

Abgestuft nach der persönlichen Fitness, gibt es Spaziergänge, Wanderungen und eine Nordic-Walking-Gruppe. Eine weitere Möglichkeit, sich zu bewegen, bieten die Badefahrten nach Bad Bevensen. Es geht auch ohne körperliche Aktivität: durch Beteiligung am Spielenachmittag oder an den Theater-Fahrten ins Haus am Park in Bergedorf.

Genauere Informationen zu allen Aktivgruppen können dem Aushang in der Eingangshalle des Rathauses entnommen werden. Abschließend forderte Christoph Wieck alle Senioren noch einmal eindringlich auf, sich aktiv und passiv an der Wahl im November zu beteiligen.



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