05-11-09
Geister schreien - Hexen lachen
Schwarzenbek (cf ) – »Gibt uns Süßes, sonst wird’s krachen. Halloween und Krötenei lasst nun alle Geister frei, Halloween und Hexenmuß, Geistergrusel los…«
Vampire, Hexen, Zombies, Geister und Fledermäuse zogen durch die Straßen unserer Stadt zur Gruselparty unter der Brücke. Dort wurden die seltsamen Gestalten von Hexe Akiwa und dem Team des Jugendclubs unter der Leitung von Carmen Burmeister erwartet. Die Tanzgruppe des Clubs begrüßte alle unheimlichen Gestalten mit extra für diesen Abend einstudierten Vampir- und Hexentänzen. Wie auch in den vergangenen acht Jahren war dieses Event in Schwarzenbek gut besucht. Bereits in den Wochen davor hatten sich die kleinen Gespenster vorbereitet. Sie schnitzten mit Hilfe von Hexe Akiwa Kürbisse aus und bastelten an ihren Kostümen. Die Besten wurden an diesem Abend prämiert.
Woher kommen diese Geschöpfe der Geisterwelt an Halloween? Ursprünglich wurde das Fest am Vorabend von Allerheiligen von den Kelten im alten England gefeiert. Sie glaubten fest daran, dass die Seelen der Verstorbenen in dieser Nacht als Geister auf die Erde zurückkommen und friedliche Menschen erschrecken und ihr Unwesen treiben. Um sich vor ihnen zu schützen und sie abzuschrecken, verkleideten sie sich und stellten beleuchtete Kürbisse als Wächter vor ihre Häuser.
Dieses Jahr zu Halloween waren die umherspukenden Geister in unserer Stadt bestimmt verschreckt – bei so vielen Verkleideten. Zum Abschluss der Party unter der Brücke verscheuchten die Feuerpiraten mit ihrer Show auch die letzten noch umherirrenden bösen Geister, damit sie in Schwarzenbek auch ja nicht ihr Unwesen treiben konnten.