27-07-10
Tramm will spielen
Tramm (peh) – Im Gegensatz zu anderen Kommunen im Amt Büchen unterstützt die Gemeindevertretung Tramm das Breitbandangebot der Vereinigten Stadtwerke GmbH, das den aktuell 338 Einwohnern baldmöglichst schnelles Internet in die Haushalte bringen soll. Der Anbieter sagte zudem eine kostenfreie Verlegung der Leitung bis zu 70 Metern auf die Grundstücke der einzelnen Nutzer zu, was für den ländlichen Raum von hoher Bedeutung sei, wie Bürgermeister Heinrich Hanisch betonte. »Die Vereinigten Stadtwerke haben bereits bis Woltersdorf die Kabel verlegt, sodass auf dem Weg nach Talkau auch Tramm zeitnah versorgt werden dürfte. Der Anbieter hat mir signalisiert, bis Ende nächsten Jahres die Arbeiten abschließen zu können«, begründete der Bürgermeister die Entscheidung der Gemeindevertretung. Ebenso zügig soll auch die Attraktivität des Kinderspielplatzes in der Gemeinde weiter gesteigert werden. Die Gemeindevertretung beschloss deshalb, die Federwippen »Bambi« und »Motorrad« für rund 800 Euro anzuschaffen, nachdem bereits im Vorjahr in eine sogenannte »Spielstadt« investiert wurde. Dass Tramm ein großes Herz für seine jüngsten Einwohner hat, bewies auch der erfolgreiche Verlauf des Kinderfests, das am 19. Juni in der Gemeinde stattfand. »In diesem Zusammenhang möchte ich mich recht herzlich für die zahlreichen Kuchen-, Torten- und Geldspenden bedanken. Ein dickes Kompliment möchte ich auch dem Festausschuss, der Feuerwehr und ihrem Musikzug sowie der Firma Plogmaker, die das Festzelt zur Verfügung gestellt hat, übermitteln. Ohne das Engagement der Genannten wäre diese tolle Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen«, erklärte Heinrich Hanisch zu Beginn der Sitzung, in deren weiterem Verlauf unter anderem über Bebauungspläne beratschlagt wurde. Dabei beendeten die Gemeindevertreter im Beisein von Planer Horst Kühl ein bereits acht Jahre dauerndes Verfahren um eine Fläche nordwestlich des Kankelauer Wegs, zumal dort momentan kein aktuelles Bauvorhaben geplant sei. Allerdings könnte eine Abrissverfügung des Kreises aus dem Jahre 2002 wieder aufleben, wobei sich die Gemeinde für eine befristete Duldung der Gebäude für den Zeitraum seiner Betriebslaufzeit aussprechen dürfte.