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31-05-07
Eine Wärmebildkamera für Möllns Feuerwehr
Mölln (ik) – Geschafft! Die Freiwillige Feuerwehr Mölln hat nun eine Wärmebildkamera in ihrer Ausrüstung. Dank zahlreicher Spenden konnte die Anschaffung des rund 18.000 Euro teuren Gerätes verwirklicht werden. Im September vergangenen Jahres rief die Feuerwehr Mölln zu einer Spendenaktion zugunsten dieser Wärmebildkamera auf, da dieses Gerät, das allein in 2006 fünfmal bei Einsätzen in Mölln dringend benötigt wurde, bisher mit der entsprechenden Zeitverzögerung von der Kreisfeuerwehrzentrale in Elmenhorst angefordert werden musste. Der Spendenaufruf für eine eigene Kamera stieß bei zahlreichen Möllner Firmen und Bürgern der Stadt, sowie dem Amt Breitenfelde, das sich auch mit einer Spende beteiligte, auf offene Ohren. Die benötigte Summe kam schneller zusammen als vermutet. Nun konnten Wehrführer Torsten Schöpp und sein Stellvertreter Sven Stonies die neue Wärmebildkamera, ausgestattet mit Ladestation, Fernübertragungssystem und einem MobileLink, ihren Kameraden und der Öffentlichkeit präsentieren. Dank dieser Ausstattung kann die Einsatzleitung dem Einsatztrupp aus sicherer Entfernung über die Schulter schauen. Bei dem MobileLink handelt es sich um ein extrem leichtes, mobiles und netzunabhängiges Empfangssystem. So können aus der Entfernung gesendete Bilder kabellos empfangen und betrachtet werden. Das mobile Empfangssystem stellt so mit eine wirkungsvolle Ergänzung für die Wärmebildkamera dar und erweitert das Einsatzspektrum der Wärmebildtechnik. Ein Laptop, das mit dem Mobilelink verbunden werden kann, wird die Ausrüstung in Kürze ergänzen. Damit ist auch die Aufzeichnung der gesendeten Bilder möglich, die auch für Schulungszwecke der Kameraden verwendet werden können. Die Freiwillige Feuerwehr Mölln bedankt sich bei allen Sponsoren, die durch ihren Beitrag die Anschaffung der Wärmebildkamera inklusive Zubehör ermöglichten und so auch ihre Verbundenheit zur Möllner Wehr zum Ausdruck brachten. Die komplette Sponsorenliste ist unter www.feuerwehr-moelln.de einzusehen. Die Mitglieder der Möllner Wehr betrachten die Spendenbereitschaft zudem auch als Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, die sicher nicht immer einfach ist, denn manches Mal riskieren die Kameraden in Blau ihre Gesundheit und nehmen manch große seelische Belastung auf sich. »Erstaunlich ist ja, dass viel Mitbürger gar nicht wissen, wie eine freiwillige Feuerwehr organisiert ist und dass die Mitglieder unentgeltlich und freiwillig neben ihrem Beruf und der Familie zum Wohle der Allgemeinheit tätig sind«, so Schöpp. |
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