04-03-08
Das Spendenbarometer steigt langsam
Mölln (ik) – Eulenspiegelfestspiele 2009 - Das wäre schön. Das ist schön. Doch damit es wirklich schön wird und die Festspiele stattfinden können, werden noch reichlich Sponsoren gesucht. Nur das beispielhafte Spendenaufkommen aus Handel, Gewerbe und von Privatpersonen haben die Festspiele bisher ermöglicht. Leider haben die jüngsten Festspiele 2006 der Festspielgesellschaft durch die wetterbedingten Aufführungsausfälle arg zugesetzt und der Finanzierungstopf war leer – ganz leer.
Die fünfzehn Gesellschafter der Festspielgesellschaft entschlossen sich aber, das verspielte Stammkapital von 50.000 Euro für die kommenden Spiele wieder aufzustocken und als Einlage bereitzustellen. 250.000 Euro werden insgesamt benötigt, damit die Spiele stattfinden können. Ein Drittel für den künstlerischen Teil, ein Drittel für die Technik und ein weiteres Drittel für Werbung und sonstige Kosten. Birgit Würdemann: »Neunzig Prozent der Eintrittskarten müssen verkauft sein, um die Festspiele plus minus null abschließen zu können. Bis auf 2006 hat es immer geklappt.« Für die kommenden Aufführungen fehlen noch 150.000 Euro. Die Kreissparkasse, als Hauptsponsor, hat ihren Teil von 20.000 Euro schon zugesichert und die Stadt Mölln wird ihre Unterstützung von bisher 15.000 Euro um einige Tausend Euro aufstocken. »Die Festspiele werden viel von einzelnen Bürgern unterstützt – auch kleine Summen helfen schon«, so Würdemann. Für die Planung müssen verbindliche Zusagen bis Mai 2008 eingegangen sein. Es sind zehn Aufführungen im August nächsten Jahres vorgesehen. »...natürlich wieder auf dem historischen Marktplatz, denn die Kulisse dort ist einmalig«, so Würdemann.
Für 2009 ist ein Stück mit historischem Hintergrund geplant – hier wird noch ein Regisseur und ein Autor gesucht (oder jemand, der beides kann). Ebenso willkommen sind Amateurspieler, wobei männliche besonders begehrt sind. Auch auf Sachspenden in Form von Wohnraum für die Schauspieler, eine Probenhalle und Getränke für die Probenzeit ist die Festspielgesellschaft angewiesen.