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29-03-07
Traumberuf oder nicht?
Schüler der A.-Paul-Weber-Realschule und der Astrid-Lindgren-Schule
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Tim Kowalke (15), Richter beim Amtsgericht in Schwarzenbek: »Mit Prozessakten auf die Prozesse vorbereiten. In den Prozessverhandlungen war ich dabei. Das war total spannend. Ein unglaubliches Repertoire, was dort lagert. Ich bin auch in der Wachtmeisterei gewesen. Mein Wunschberuf? Auf jeden Fall!« Fotos: Inga Kronfeld   
Timo Steidel (15), Finanzwirt beim Finanzamt in Ratzeburg: "Ich habe Akten sortiert, Autos und Konten gepfändet, Kaffee geholt, kopiert. Einfach alles Mögliche gemacht. Es war einfach gut. Mein Berufsziel auf jeden Fall! Ich will Diplomfinanzwirt im gehobenen Dienst werden. Da will ich hin!"   
Denise Cordewinus (14), Praktikum als Zahnarzthelferin in Breitenfelde: " War gut. Ich musste auch Behandlungszimmer und Instrumente reinigen. Ihr Wunschberuf geht in diese Richtung.   
Daniel Enskat (14), Fliesenleger in Mölln: "Jeden Tag zur Arbeit - das war gut. Ich musste Säcke schleppen und ausfegen. Das ist nicht mein Traumberuf. Ich habe es mir ganz anders vorgestellt als es war."   
Lena Steinke (14), Praktikantin als Mediengestalterin in Schwarzenbek, musste am PC Bilder bearbeiten. "Ein vielseitiger Beruf. Ich möchte später schon in die Werbung."   
Tim Kowalke (15), Richter beim Amtsgericht in SChwarzenbek: "Mit Prozessakten auf die Prozesse vorbereiten. In den Prozessverhandlungen war ich dabei. Das war total spannend. Ein unglaubliches Repertoire, was dort lagert. Ich bin auch in der Wachtmeisterei gewesen. Mein Wunschberuf? Auf jeden Fall!"   
Julian Behrenbeck (15), übte sich als Lehrer an der Grund- und Hauptschule Schwarzenbek: "Ich fand es super. Ich durfte selber unterrichten, beobachten, bearbeiten und eine Feier vorbereiten. Mein absoluter Wunschberuf."   
Larissa Jordan (15), Polizeibeamtin in Schwarzenbek. Urteil: "Gut - ich durfte nur zugucken bei Verhaftungen, Ermittlungen und auch Verfolgungen. Polizeibeamtin ist mein absolutes Berufsziel."   
Svenja Schröder (16), übte sich als Kindergärtnerin in Mölln: "Ich musste mich mit um 22 Kinder kümmern, ihnen beim Ankleiden helfen, basteln und spielen. Die Kinder waren zwar nett, aber es ist nicht mein Traumberuf. Ich möchte später irgendwas mit Tieren machen."   
Dennis Schulz (15), Dachdecker bei Kriedemann in Mölln: "Zum Glück haben wir jeden Tag Sonnenschein gehabt. Der Beruf ist vielseitig. Es ist gut, dass man draußen ist - gegen das Wetter kann man nichts machen."  |
Mölln (ik) – Gerüstbauer, Raumausstatter, Drucker, Zimmerer, KFZ- Mechatroniker und -Lackierer (4), Tischler, Dach-, Wand,- und Abdichtungstechniker, Gärtner, Sanitärtechniker, Klavierbauer, Florist, Friseurin, Hörgeräteakustiker, Grafiker, Webdesign, Medienberater, IT-Informatiker, IT-Systemelektroniker, Verwaltungsfachangestellter/ Finanzwirt, Verpackungsmittelmechatroniker, Fachkraft für Lagerwirtschaft, Industriemechaniker, Technischer Zeichner, Journalist, Pferdewirt, Kindergärtnerin.
Das sind die Berufe, die Schüler in diesem Jahr in ihrem Praktikum ausprobiert haben. Auf das größte Interesse stießen Berufszweige der Erziehung (Sozialpädagogische Assistentin, Lehrer), Koch, Kaufleute (Einzelhandel, Bank, Verwaltung) und Sicherheit (Polizei und Bundespolizei). Für die Jugendlichen ein ungewohnter Tagesablauf: Statt bis mittags zur Schule, nun den ganzen Tag zur Arbeit. Am Nachmittag keine Hausaufgaben, sondern noch immer arbeiten. Auch der Weg dorthin war für manch einen nicht gerade einfach. Auf jeden Fall war es für die meisten Schüler eine positive Erfahrung und die Bestätigung, den Traumberuf gefunden zu haben.
Mölln aktuell hat sich für die Praktikanten und ihre vorübergehenden Tätigkeiten interessiert und sich mit ihnen unterhalten, was sie denn in welchen Berufen gemacht haben.
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