26-05-09
Amt Hohe Elbgeest: Möchten Sie DSL – wenn ja, wie schnell?
Dassendorf (no) - Wie möchten Sie künftig die schnelle Verbindung ins weltweite Web und zu den neuen Unterhaltungsmedien nutzen und was darf es kosten? wurden in den vergangenen Wochen Haushalte und Betriebe in den zehn Gemeinden des Amtes Hohe Elbgeest befragt.
9.826 Umfragebögen für alle Haushalte und 1.770 für die Gewerbetreibenden, also knapp 12.000 Bögen wurden verteilt. Zurück kamen bis zum Abgabeschluss 3.374 Antworten. »Das alleine zeigt schon das starke Interesse der Bürger an einem 'schnelleren' Internet-Zugang«, so Amtsvorsteher Walter Heisch.
Besonders viele Antworten (728) kamen aus Dassendorf, für dessen Bürger es bereits die zweite Umfrage zum Thema DSL war. Umso größer sind jetzt hier die Erwartungen an die amtsweite Umfrage und schnelle Umsetzungen.
Aber auch Börnsen, laut Amtsvorsteher und Börnsens Bürgermeister Walter Heisch in weiten Teilen bereits gut versorgt mit den modernen Kommunikationstechniken, zeigte mit 696 ausgefüllten Fragebögen noch weiteren Bedarf, ebenso Escheburg mit 514 Antworten. Aumühle (474 Antwortbögen), Wohltorf (443), Kröppelshagen-Fahrendorf (206), Hohenhorn und Hamwarde (je 113), Wiershop (39) und Worth (25) komplettieren die erfolgreiche Umfrage.
Viele Bürger haben die Befragung genutzt, um ihrem Unwillen über die Anbieter Luft zu machen: »unzuverlässig, kein Service, zahle für eine Übermittlungsgeschwindigkeit, die nach Angaben des Anbieters aufgrund meiner besonderen Situation jedoch nicht erreicht werden kann« lauten einige der immer wieder getroffenen Äußerungen.
Die Bürger fragen sich nun: Wie geht es weiter? Das Amt beauftragte die Firma LAN Consult mit der Auswertung der Antworten und Erstellen einer Machbarkeitsstudie.
Voraussichtlich im Juni werden die Fachleute die Ergebnisse präsentieren. Die politischen Gremien der Gemeinden werden anschließend beraten, wie der Wunsch der Bürger nach besserer Breitbandversorgung auch im ländlichen Bereich umgesetzt werden kann und soll. Wichtig ist dabei, dass finanzielle Mittel aus dem Konjunkturpaket II angefordert werden können.