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27-03-09

Behindertengerecht umgebauter Erdgas-Sprinter an Awo übergeben

 


Jürgen Mühle wird den symbolischen goldenen Schlüssel zusammen mit Edmund Redmer an Uwel Frensel überreichen.

Bergedorf (dk) – Uwe Frensel, Geschäftsführer des AWO-Kreisverbandes Kreis Herzogtum Lauenburg, hat sich und vielen behinderten und alten Menschen einen Traum erfüllt: ein Fahrzeug, das soziale und umwelttechnische Komponenten in sich vereint. Stets auf Fremdfahrzeuge und sogar Taxen angewiesen, die Rollstuhlfahrer immer im Heck, war dies aus Kostengründen und menschlicher Sicht nicht länger tragbar. Ein eigenes Fahrzeug – »keins von der Stange« – musste her. Die Automarke Mercedes Benz stand dann nach längerer Suche als Umsetzer seiner Ideen fest. Nach der Anfrage bei der Niederlassung Mercedes Benz in Hamburg, die sich sofort bereit erklärte zu helfen, wurde schließlich das Autohaus Herbert Mühle GmbH in Bergedorf kontaktiert. Dessen Geschäftsführer Jürgen Mühle, ebenfalls »sozial sehr engagiert«, setzte den Plan, ein entsprechendes Fahrzeug umzurüsten, sofort in die Tat um. Stets unter dem Aspekt, Umwelt und Soziales miteinander zu vereinen, wurde ein Mercedes Benz Sprinter NGT (Natural Gas Technology) gewählt und in Zusammenarbeit mit der Firma Firma AfB (Automobiltechnik für Behinderte) GmbH Geesthacht, zu einem behindertengerechten Fahrzeug mit Spezialboden zum Transport von Rollstuhlfahrern umgebaut. »Insgesamt«, so AWO-Geschäftsführer Uwe Frensel, »haben wir mit Mercedes Benz und den Partnern vor Ort eine ideale Lösung gefunden.« Den Sprinter LGT, der in Kombination von Erdgas und Benzin fährt, gibt es erst seit Anfang letzten Jahres – mit zusätzlichen Tanks ausgerüstet hat dieses Fahrzeug mehr als 1.000 Kilometer Reichweite. Aufgrund des bereits erwähnten Spezialbodens können Rollstuhlfahrer hier bequem neben nichtbehinderten Insassen sitzen; insgesamt bietet dieser Sprinter Platz für zwei Rollstuhlfahrer und noch sechs weitere Passagiere. Gefördert wurde dieses innovative Projekt von Mercedes Benz Vertriebsorganisation Deutschland und dem Land Schleswig-Holstein. Bei der Übergabe des Fahrzeuges an die AWO brachte Geschäftsführer Uwe Frensel, der sich sehr für die Belange von behinderten und alten Menschen einsetzt, seinen besonderen Dank an die Firma Herbert Mühle GmbH, insbesondere an Edmund Redmer, Verkäufer Herbert Mühle in Bergedorf, Jürgen Mühle und seinem Team, zum Ausdruck. Denn eben durch die kompetente Beratung des Edmund Redmer war es der AWO möglich, hohe Kosten einzusparen, und »spinnerte Ideen« so Uwe Frensel, zu verwirklichen. Wobei diese Ideen des Herrn Frensel gar nicht so »spinnert« sind: diese umzusetzen würde die Welt der Menschen, die entweder alt und/oder behindert sind, erheblich verbessern. Dieses Fahrzeug ist so eine Idee, die mithilfe engagierter Menschen verwirklicht wurde und Schule machen sollte.



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