07-12-09
Mit großem Elan und neuem Programm ins Jahr 2010
Lauenburg (gak) – Es tut sich was beim Geschichtsverein in Lauenburg, das hat die jüngste Vergangenheit deutlich gezeigt. Die Ausstellung im alten E-Werk war während des Gespräches mit Horst Eggert, dem 1. Vorsitzenden, sehr gut besucht. Allein an einem Wochenende sahen sich über 100 Interessierte die alten Fotos und Zeitungsdokumente über die Grenzöffnung an. »Mit einer solch überwältigenden Resonanz haben wir nicht gerechnet«, lächelte Eggert. So erzählt er, dass sich in den letzten zwei Jahren Butenlauenburger für die Geschichtsarbeit interessieren und genau die Artikel im »Lauenburger Rufer« verfolgen, sich diese sogar nachsenden lassen. Der Sohn des Architekten Ostrowski aus Osnabrück übergab dem Geschichtsverein Aktenordner mit Zeichnungen und Fotos seiner Bauwerke, wie beispielsweise Kaufhaus Burgdorff und das Schulzentrum. Eine alte Tür mit wundervollen Insignien aus der Uhrbrock-Stiftung wird dank Otto Schmahl den Weg zurück nach Lauenburg finden.
»Einzig Nachwuchssorgen haben wir leider«, berichtet Horst Eggert. Obgleich es immer wieder spannend ist, aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu reisen. Zum zweiten Mal hat der Geschichtsverein einen Kalender mit wunderschönen alten Motiven aufgelegt, der auch fleißig nachgefragt wird. Am 19. Januar 2010 wird ab 19.30 Uhr neben der Hauptversammlung ein plattdeutscher Vortrag über »Die Salzfahrer« im Hotelrestaurant »Zum Halbmond« gehalten. Zur gleichen Uhrzeit findet dort am 21. Januar 2010 ein Vortrag der Freien Lauenburgischen Akademie von Dipl.-Geogr. Timon Hoppe (Universität Hamburg) über »Dresden – Stadt jenseits des Barocks« statt. Die weiteren Termine für das erste Halbjahr sind bei dem 1. Vorsitzenden Horst Eggert telefonisch (04153–2487) oder per E-Mail horsteggert(at)web.de zu erfragen. Künftig wird das Programm auch im Internet unter www.hghl.info der Ortsgruppe Lauenburg zu finden sein.
Für das neue Jahr hat Horst Eggert nur einen Wunsch: »Wir würden uns freuen, wenn auch junge Leute an unserer spannenden Arbeit interessiert wären.« Er könnte sich beispielsweise auch eine Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Schulen vorstellen.
»Wir sind offen für alles«, lächelt er.