18-06-09
Defibrillator für den DRK-Ortsverein
Geesthacht (ok) - So ein kleines Gerät kann Leben retten: Dank der Spenden des Kernkraftwerkes Krümmel, der Altenheime Apel, des Autohauses Siemers, Mercedes BrinkmannBleimann sowie der Firma Intermet verfügt der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes in Geesthacht jetzt über einen Defibrillator.
»Das neue, 600 Euro teure Gerät setzen wir auf unserem First Responder-Fahrzeug ein«, sagt Stephan Streubel, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. Mit dem First Responder-Dienst überbrücken die Helfer des DRK-Ortsvereins bei Notfällen die Zeit, bis der Notarzt eintrifft. Der Defibrillator ergänzt die bisherige Handarbeit, etwa bei Herzanfällen bis hin zum Herzstillstand der Patienten, bei denen die Helfer bisher allein mit der Herzdruck-Massage helfen konnten.
Besonders in den Nachtstunden, wenn in Geesthacht nur ein Rettungswagen besetzt und gerade im Einsatz ist, sind die First Responder immer wieder als erste Helfer bei den Patienten.
Da diese Einsätze von den Krankenkassen nicht bezahlt werden, besteht die Ausrüstung der First Responder üblicherweise aus Spenden.