abstandshalter abstandshalter Kurt Viebranz Verlag - gut aufgelegt seit 1961
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Bücher/Neuerscheinungen

Glaszeit um 1850 in Geesthacht

1850 – Geesthacht an der Schwelle des Industriezeitalters. Fabrikant Brauer gründet auf dem Katzberg eine Glasfabrik. Der neunjährige Christian, Sohn eines Glasbläsers, bekommt die Härten der Zeit in der neuen Fabrik und in der Dorfschule zu spüren. Als sein Schulmeister ihn schließlich auf die höhere Schule nach Hamburg schicken will, soll sich alles für ihn ändern.

Schulmeister Biedenfeld hat es aus Hamburg in die Geesthachter Provinz verschlagen. Die Rabauken an seiner Dorfschule machen es ihm nicht leicht. Zudem eckt er mit seinen freigeistigen Methoden immer wieder beim Pastor an, der ohnehin um die guten Sitten in seiner Gemeinde fürchtet. Schließlich verliebt der Schulmeister sich unsterblich in die ebenso zauberhafte wie selbstbewusste Therese, welche in der Apotheke ihres Onkels arbeitet. Die aber träumt davon, Apothekerin zu werden.

Tauchen Sie ein in das alte Geesthacht. Lassen Sie sich entführen in die alte Glasfabrik, in die Dorfschule und die Apotheke. Erleben Sie, was vor sich ging in den Schänken und in den Katen von Korbflechtern und Zigarrenmachern.

Die miteinander verwobenen Schicksale und Geschehnisse der damaligen Geesthachter vor der bewegten Kulisse des beginnenden Industriezeitalters entwickeln sich vor dem Hintergrund realer geschichtlicher Ereignisse.

Stationen meines Lebens

Meine Zeit bei Helmut Schmidt und als Bürgermeister Geesthachts



Dieses Buch ist ein Spiegelbild des Lebens von Peter Walter. In drei Teilen beschreibt der Autor einige Stationen seines Lebens. Von seinen Kindheits- und Jugenderinnerungen in Potsdam-Babelsberg in der DDR, der Republikflucht nach Hamburg und den ersten Erfahrungen mit dem Leben in der Bundesrepublik. Vom damaligen Bundesfinanzminister Helmut Schmidt im Juni 1973 als persönlicher Mitarbeiter nach Bonn geholt, blieb Peter Walter bis zum Oktober 1979.

Dieses Buch beschreibt sechseinhalb Jahre als dramatische Achterbahnfahrt: vom RAF-Terror über Bundestags- und andtagswahlkämpfe bis zu politischen Krisen. Der Autor lernte die Hintergründe und Entscheidungsabläufe in der nationalen und internationalen Politik kennen, eignete sich damit wertvolles Wissen an, sammelte Erfahrungen.



Die zweite große Bewährungsprobe: Peter Walter wurde im März 1988 zum Bürgermeister der knapp 30.000 Einwohner zählenden Stadt Geesthacht gewählt und blieb nach erfolgreicher Wiederwahl 12 Jahre im Amt.

Er schaffte den Spagat zwischen großer, nationaler Politik und elementarer Kommunalpolitik und gab dem Amt des Bürgemeisters ein verlässliches Profil.

218 Seiten mit Abbildungen

Bücher/Städte

Eine Chronik Schwarzenbek 1950-2004

Eine Chronik unserer Stadt Schwarzenbek.

Stadtgeschichten seit 1950, erzählt bis in die heutige Zeit. Jahr für Jahr in Bildern und Texten. 54 Jahre Stadtgeschichten, die Lust auf Zukunft machen! Ein Buch, das so lebendig und vielfältig ist wie unsere Stadt selbst.

Ein Muss für alle Freunde Schwarzenbeks und diejenigen, die es werden wollen!

• 128 Seiten
• Über 500 Abbildungen
• 1000 historische Daten
• 100 Artikel aus unserer Heimatstadt

Bücher/Sonstige

Faszination Motorrad

Das Hobby Motorrad fasziniert seit Jahrzehnten Generationen, gewinnt immer mehr Anhänger. In seinem reich bebilderten Buch schildert Autor Konstantin Winkler die Facetten des Hobbys, stellt 30 Klassiker unter den Bikes vor, vom „Motor-Reit-wagen“ (1885) bis zur Harley Ultra Classic.
Winkler stellt auch Touren in Europa vor, die dem Besitzer eines Klassikers oder einer modernen Maschine die Schönheit des Bike-Tourings näher bringt. Lassen die Motoren der Oldtimer Maschinen auch Ihr Herz höher schlagen?
Dann ist dieses Buch genau das Richtige für Sie!
Für jeden Besitzer eines Motorrads und deren Freunden empfohlen.

• 208 Seiten Geschichte
• Mit zahlreichen Abbildungen

„Die Fälle der Schwester Inge“

Reden, Zuhören, Zeit schenken – Soziales Engagement mit Herz

Ein Taschenbuch aus dem Kurt Viebranz Verlag, zu Gunsten des Arbeiterwohlfahrt Landesverband Hamburg e.V.

Ein Euro pro Buch zugunsten der AWO.

Das Sortiment des Kurt Viebranz Verlages ist um ein Buch reicher - ein Buch, das Gutes tut und die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt unterstützt. AWO-Gemeindekrankenschwester Inge Schlüter hat Erlebnisse ihrer 40 Dienstjahre im Raum Eimsbüttel in Hamburg zu Papier gebracht und ein Buch geschrieben. All ihre Geschichten sind echt und geben Einblicke in die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins. Das Buch „Die Fälle der Schwester Inge“ ist ein Plädoyer für das Ehrenamt und Mitmenschlichkeit. Erwachsene, Kinder, Alte, Kranke oder Obdachlose in unterschiedlichen Lebenssituationen spielen in dem Buch eine Rolle und zeigen, wie facettenreich das Leben sein kann.


Um die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt und das soziale Engagement aller ehrenamtlich Tätigen entsprechend zu würdigen, wurde das Buch nicht still und leise in das Sortiment des Kurt Viebranz Verlages aufgenommen, sondern in Form einer stimmungsvollen Buchpräsentation im YoHo-Hotel in Hamburg-Eimsbüttel. Rund 80 Gäste folgten der Einladung der mit der Ausrichtung der Veranstaltung beauftragten PR-Agentur Carlosone, darunter Bezirksamtsleiter Dr. Jürgen Mantell sowie der Landesvorsitzende der AWO Hamburg, Wolfgang Kremson, und die stellvertretende Geschäftsführerin des AWO-Landesverbandes Hamburg, Renate Polis. Dr. Mantell lobte in seiner Rede die Form der Darstellung. „Es ist beeindruckend zu erkennen, mit welch einer menschlichen Haltung hinter der sozialen Arbeit dem teilweise großen Elend begegnet wird“. Allerdings gab es auch genügend komische Geschichten, bei denen er herzlich gelacht habe, denn auch die prägten den Dienstalltag einer Gemeindekrankenschwester. Die flotte 75-jährige Autorin las im Laufe der Buchpräsentation einige dieser Geschichten mit dem ihr eigenen Temperament vor und das Publikum lachte Tränen. „Die authentische Berichterstattung über die besondere Lebenssituation der Menschen ist enorm“, äußerte sich auch Wolfgang Kremson. Den Erlös aller während der Präsentation verkauften Bücher spendete der Kurt Viebranz Verlag komplett der AWO. Danach fließt ein Euro des Kaufpreises je Buch an die AWO. Zu erwerben ist das Buch im Buchhandel oder über die Geschäftsstellen des Kurt Viebranz Verlages.

LESEPROBE:


Der Lebensgefährte ist zuckerkrank
An einem Freitagnachmittag erhielten wir in der Sozialstation einen Anruf: »Mein Lebensgefährte ist zuckerkrank, benötigt täglich eine Insulinspritze.« Der Arzt hätte es ihr erklärt und gezeigt, aber sie könne es nicht und habe es nicht verstanden. Bei der Personalangabe sagte sie stockend: »Der Lebensgefährte ist ein Hund.« Die Sekretärin meinte schlecht zu hören, aber sie sagte: »Sie haben Glück, Schwester Inge hat Dienst, sie ist vom Lande und wird es schon machen.« Am Sonnabendmorgen fuhr ich in die kleine Straße, ging in den Hinterhof, dritter Stock. Ich klingelte, eine alte Frau machte mir die Tür auf, der Hund (eine Spitz-Mischung) guckte mich an und man ließ mich rein. Ich erklärte ihr ausführlich, nur für kranke Menschen zuständig zu sein und nicht für Tiere. Sie meinte: »Sind Sie Krankenschwester für Notfälle?« »Ja«. Aber somit hatte sie meinen Nerv getroffen und ich fragte sie: »Wieviel Insulin bekommt der Hund und wohin überhaupt? « Sie sagte: »Ja, das ist so: Hat er viel gepinkelt, sind es acht Einheiten - hat er wenig gepinkelt, sind es zehn Einheiten.« Ich fragte: »Wie war's denn heute? Gehen Sie überhaupt mit dem Hund runter?« »Nein, das kann ich nicht mehr. Ich bin aber so sauber, er macht immer auf den Putzlappen, der fliegt dann sofort in die Waschmaschine. Der Arzt hat in die Rippengegend hinter den Vorderbeinen das Insulin gespritzt.« Ich nahm die Spritze zur Hand, bat die Frau: »Halten Sie dem Hund die Schnauze zu, damit er mich nicht unbedingt beißt, wenn ich als Fremde bei Ihnen zu Hause ihn auch noch pieke.« Am nächsten Morgen, am Sonntagfrüh, stand neben dem gedeckten Frühstück der Hund auf dem Tisch, damit ich mich nicht bücken sollte. Meine erste Frage war: »Hat er viel oder wenig?« Sie antwortete: »Wie gestern«. Danach erklärte ich ihr, dass ich zwar Montag noch einmal wiederkommen würde, dass nun aber auf jeden Fall der Tierarzt seinen Pflichten nachkommen müsste.
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